Jeder, der in seiner Wohnung oder am Arbeitsplatz ein hartes Stück Handseife am Waschbecken liegen hat, muss sich mit dem Thema Seifenschale beschäftigen.
"sich mit dem Thema beschäftigen" klingt etwas hochtrabend? Täuscht Euch da mal nicht - es ist viel schwieriger, die richtige Seifenschale zu finden, als ihr denkt! Es müssen nämlich wichtige Entscheidungen getroffen werden:
Ihr seht schon - man kann ein Seifenstück nicht einfach irgendwo ablegen. Die richtige Seifenschale muss praktisch sein und zur restlichen Einrichtung passen. Mit meinem Seifenschalen-Bericht helfe ich gerne bei der Entscheidung!
Die Seife muss nicht immer am Rand des Waschbeckens liegen. Man kann sie natürlich auch schwebend an der Wand aufbewahren.
Zu diesem Zweck gibt es Seifenschalen, die man mit einer Aufhängung an der Wand befestigt. Das kann unter Umständen sehr praktisch sein - zum Beispiel wenn dadurch der Platz für Zahnbürsten und anderer frei wird, aber man sollte zwei Dinge bedenken.
Erstens ist es wichtig sich genau zu überlegen, ob man ein Loch in die (häufig geflieste) Badezimmerwand bohren möchte - nur um die Seife aufzubewahren. Zum einen ist der Aufwand sehr groß, zum anderen sollte man Fliesen nur mit viel Erfahrung und einer hochwertigen Bohrmaschine anbohren - hat man beides nicht, dann sollte man die Finger davon lassen und lieber zu einer Seifenschalte greifen, die sich mit Saugnäpfen an der Fliese befestigen lässt (funktioniert nicht bei verputzten Innenwänden!).
Zweitens sollte man sich gerade bei einer schwebenden Halterung darüber im klaren Sein, dass nasse Hände und Seifenschaum immer Trofen verursachen. Unterhalb der befestigung sollten sie also nicht gerade die Briefmarkensammlung aufbewahren. Etwas verbessert wird die Tropfsituation durch Seifenschalen mit integriertem Auffangbehälter. Ein solches Modell zum an der Wand befestigen ist zum Beispiel der Wenko 18776100 Seifenablage Turbo-Loc - Befestigen ohne Bohren, Chrom, Kunststoff, 13 x 6 x 11 cm, weiß satiniert:
Holz, Bambus, Luffa und Stein kommen immer mehr in Mode. In modernen Badezimmern und in eleganten Gästeklos stellt die Hausfrau von Welt Seifenschalen auf, die Naturverbundenheit ausdrücken sollen.
Doch nicht alle Materialien eignen sich gut für den häufigen gebrauch der auf ihnen liegenden Seifen:
Holz: Seifenschalen aus Holz sind sehr schön anzusehen - aber erfahrungsgemäß nicht sehr lang. An den Rändern, Schnittkanten und den Löchern, durch welche die Seifenlauf abfließen soll, bilden sich oft dunkle stellen und das Holz quillt auf. Seifenschalen aus Holz eignen sich eher für den Trockengebrauch für Duftseifen oder für Seifen, die selten genutzt werden (bspw. im Gästebad).
Luffa: Seifenkissen aus Luffa sind sehr modern und schick. Luffa ist ein natürlicher Schwamm aus dem Meer, der sich trocknen und in Fingerdicke Scheiben schneiden lässt. Je nach Luffa-Art sind die Poren unterschiedlich groß. Je nach dichte des Schwammes wird er schneller oder langsamer weich und fällt in sich zusammen. Auch hier gilt, dass diese Seifenablage nicht für eine Stelle geeignet ist, an der mehrmals täglich die Seife nass gemacht wird. Eine Möglichkeit wäre es, zwei Schwämme zu benutzen und regelmäßig zu tauschen.
Marmor und Muschel: Aus diesen beiden Materialien lassen sich ebenfalls wunderschöne Seifenschalen herstellen. Doch achtung: Sowohl Marmor als auch Muscheln bestehen aus Kalk. Kalk lost sich bei Kontakt mit Badreinigern auf, was dazu führt dass die Oberflächen rauh und hässlich werden. Hier ist besondere Vorsicht geboten. Vor allem dann, wenn mehrere Personen Zugang zu Reinigungsmitteln haben.
Ich habe meine Seifen-Muschel übrigens vom Fischmarkt. Eine nette Verkäuferin hat sie mir geschenkt. Wenn Ihr auch so eine tolle Seifenschale haben wollt, dann seht Euch mal auf Eurem Stadtmarkt um, oder bittet einen bekannten ausHambur mal einen Spaziergang zum Fischmarkt zu machen.